Grenzfahrt und Weißeritztalbahn
Am 29. April starteten wir, gemeinsam mit dem Kulturbund aus Aue, mit dem Bus in Richtung Freital zum Bahnhof Hainsberg.
Dort war der Startpunkt für unsere Fahrt mit der Weißeritztalbahn, der ältesten im öffentlichen Betrieb befindlichen Schmalspurbahn Deutschlands. Die Fahrt führte bei bestem Frühlingswetter ca. 26 km durch den Rabenauer Grund über Dippoldiswalde und Schmiedeberg nach Kipsdorf. Wegen ihrer landschaftlichen Vielfalt gilt sie als eine der schönsten Bahnstrecken Europas.
Die Strecke wurde 2002 durch das Hochwasser so schwer beschädigt, dass der Bahnverkehr eingestellt werden musste. Erst seit 2017 ist die Strecke wieder durchgängig bis Kipsdorf befahrbar.
Nach einer Mittagspause in Oberbärenburg ging die Fahrt mit dem Bus weiter zum Mückentürmchen (Komáří hůrka) mit einer herrlichen Aussicht über das Erzgebirge bis hin zum Elbtal und die erloschenen Vulkankegel des Böhmischen Mittelgebirges.
Vorbei an Kloster Osek führte unser Weg zu unserem letzten Ziel, der Kirche Maria Himmelfahrt in Most. Die Kirche wurde nicht zuletzt dadurch bekannt, da sie wegen der Kohleförderung im 20. Jahrhundert um 841 m versetzt wurde.
Über die Kammstraße, vorbei am Kupferberg, ging es dann zurück nach Hause.
Wir möchten uns bei allen Organisatoren und den Team von Alex-Touristik für eine gelungene und abwechslungsreiche Exkursion bedanken
Hans-Uwe Haase

